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OnDijon

Eine lebenswertere Stadt

Für die Einwohnerinnen und Einwohner von Dijon ihren 24 Gemeinden wird die Stadt bald lebenswerter. Über ihr Smartphone können die Bürgerinnen und Bürger ein Problem in öffentlichen Bereichen melden, ihre administrativen Anfragen abwickeln oder sogar ihre Fortbewegungsmöglichkeiten optimieren.

OnDijon

Metropole der Zukunft.

Die Stadt intelligenter machen

Im Jahr 2020 werden 60 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben, die als Inbegriff von wirtschaftlicher Entwicklung, Offenheit und Innovation gelten. Bis 2050 wird diese Rate voraussichtlich 70 Prozent erreichen. Dieses schnelle Wachstum der städtischen Bevölkerung erfordert ein Umdenken in Bezug auf die Stadt und ihre Verwaltung. Die Digitalisierung, die bereits einen tiefgreifenden Wandel der Lebensstile bewirkt hat, dürfte neue Möglichkeiten für ein besseres Zusammenleben bieten. Die Städte wollen intelligenter werden und nutzen digitale Hilfsmittel, um sich neu zu erfinden. Aber wie werden die Städte von morgen aussehen?

Mit OnDijon liefert Dijon in Frankreich eine zukunftsweisende Antwort auf diese Frage. Die Stadt bemüht sich um die Verbesserung der Lebensqualität ihrer Bewohnerinnen und Bewohner, die Optimierung ihrer Kosten sowie die Entwicklung ihres Wirtschaftsgefüges und wird somit die erste Smart City in Frankreich.

OnDijon sammelt und verarbeitet Daten, um digitale Dienstleistungen zu entwickeln und die laufenden Verwaltungsaufgaben zu optimieren – vom Verkehr über die Energieversorgung bis hin zur Abfallentsorgung. Gleichzeitig kommuniziert die Smart City in Echtzeit mit den Bürgerinnen und Bürgern und versorgt sie mit Informationen, die ihnen das Leben erleichtern.

Vier spezifische Führungen zum besseren Verständnis von OnDijon, der Stadt 3.0:

  • Die Stadt intelligent machen durch Vernetzung

  • Dienstleistungen zur Verbesserung des Alltags

  • Treffen mit Freunden in OnDijon

  • Die wirtschaftlichen Chancen eines attraktiven und innovativen Gebiets

So funktioniert eine Smart City

Die Stadt verbinden: Vernetzte Infrastruktur

Um Dijon zu einer intelligenten Stadt zu machen, wurde sie mit einer einzigen Leitstelle ausgestattet, die mit Daten aus angeschlossenen städtischen Einrichtungen versorgt wird. Vernetzung, Straffung und Leistung: Platz für die Stadt 3.0!

Bis anhin wird der öffentliche Raum von Dijon mit Hilfe von sechs Kontrollstellen (KS) verwaltet: KS Sicherheit, KS Stadtpolizei, Städtisches Überwachungszentrum, KS Verkehr, Service Allô Mairie, KS Schnee. Dank OnDijon werden sie nun durch eine einzige Leitstelle ersetzt. Das Ergebnis sind eine effizientere Verwaltung des öffentlichen Raums, bessere Information der Bürgerinnen und Bürger sowie letztlich Einsparungen.

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Die Verwaltung des öffentlichen Raums erleichtern

Die Leitstelle ist das Nervenzentrum, das die Stadt strukturiert. Sie ermöglicht die Straffung, Optimierung und gemeinschaftliche Verwaltung der Mehrheit der technischen Einrichtungen wie der Ampeln, der öffentlichen Beleuchtung oder des Strassenunterhalts. Diese Zentralisierung gewährleistet die gleiche Qualität der Dienstleistungen für alle Gemeinden sowie Bürgerinnen und Bürger der Stadt.

Die verbesserte Verwaltung der Einrichtungen sowie die neue, schlankere und übergreifende Organisation werden die Stadt wettbewerbsfähiger machen. Bei der öffentlichen Beleuchtung werden beispielsweise Einsparungen von 65 Prozent erwartet. Es sind diese Einsparungen, die die Schaffung von neuen Dienstleistungen der Stadt finanzieren werden.

Schliesslich wird die Datenerfassung in Echtzeit die bestehenden Dienstleistungen für die Bevölkerung verbessern, insbesondere in den Bereichen Strassennetz und Verkehr.

OnDijon in Zahlen

  • Mehr als 34 000 Leuchten auf 100 Prozent LED umgerüstet

  • Mehr als 140 km Glasfaserleitungen eingesetzt

  • 205 Fahrzeuge mit Geolokalisierung und 130 mit Funkgerät ausgestattet

  • 113 Kreuzungen und 180 Busse mit Busbevorzugung ausgestattet

  • 269 Kameras erneuert

  • 180 mit Sicherheitstechnik betriebene Gebäude, davon 13 renoviert, die nun alle mit der Leitstelle verbunden sind

  • 65 Prozent Energieeinsparung

Bouygues Construction AG

Den Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner verbessern

In Dijon steht die Technologie im Dienst des Menschen. Die vernetzte Stadt ermöglicht es, innovative Dienstleistungen mit aufzubauen, den Alltag zu erleichtern, die Lebensqualität zu verbessern und das Zusammenleben weiterzuentwickeln.

Neue Dienstleistungen für die Bewohnerinnen und Bewohner

Via Smartphone können die Bewohnerinnen und Bewohner von Dijon nun mit wenigen Klicks zahlreiche Angelegenheiten abwickeln. Eine kaputte Strassenlampe oder ein Abfallsack, der auf dem Trottoir liegen geblieben ist? Über eine App können Probleme in öffentlichen Bereichen gemeldet werden. Darüber hinaus lassen sich viele administrative Anfragen auch online stellen. Und mit Hilfe ihres Smartphones können die Bewohnerinnen und Bewohner auch ihre Fortbewegungsmöglichkeiten innerhalb der Stadt optimieren. Sie können das schnellste Verkehrsmittel wählen, die Verfügbarkeit von Elektroautos überprüfen, Ladestationen mit dem Service Alizé erreichen oder einen Parkplatz im Voraus reservieren.

Partizipatorische Demokratie und neue Verwaltung

Die neuen digitalen Dienste schaffen für die Bürgerinnen und Bürger neue Möglichkeiten zur Beteiligung am lokalen Leben, zum Beispiel einen partizipativen Haushalt oder direkteren Zugang zu gewählten Amtsträgern. Sie werden auch die Entwicklung einer transparenteren Informationspolitik und die Entstehung einer entschieden partizipatorischeren Demokratie ermöglichen.

Bouygues Construction AG

Wirtschaftliche Chancen und Impulsgeber für Innovationen

Angesichts der rasanten Entwicklung der Informationstechnologien und der Digitalisierung ist die Datenverwaltung sowohl für öffentliche Einrichtungen als auch für Unternehmen zu einem Thema geworden. Mit der Ausstattung der 24 Gemeinden mit Glasfaserleitungen und Breitbandinternet will OnDijon seine öffentlichen Daten zu einem attraktiven Impulsgeber für Unternehmen und Start-ups machen.

Open Data – Eine grosse Chance

Open Data ist vor allem eine Philosophie, die öffentliche Informationen als ein gemeinsames Gut betrachtet. Ziel ist es, diese Daten verständlich und zugänglich zu machen, um sie in Dienstleistungen und wirtschaftliche Möglichkeiten umzuwandeln. Aus diesem Grund setzt OnDijon auf eine lokale Datenverwaltung.

Im Rahmen seines Smart-City-Projekts bietet OnDijon Zugang zu Daten aus der Verwaltung öffentlicher Dienste und teilt diese Informationen mit der Welt der digitalen Wirtschaft. Diese Daten sind anonymisiert und ermöglichen zum Beispiel die Identifizierung von Nutzungen innerhalb des Gebiets.

Stärkung des lokalen digitalen Ökosystems

Auf diese Weise will OnDijon die Entstehung lokaler Start-ups und die Kreativität von Unternehmen fördern. Durch partizipative Ansätze wird es möglich sein, die für die Metropole interessanten Themen zu identifizieren. Die Durchführung von Projektausschreibungen und Feldversuchen wird zudem diesen in Frankreich einzigartigen Ansatz unterstützen. Schliesslich wird die Stadt Orte der Innovation schaffen – wie FabLabs und Inkubatoren – und einen lokalen Kompetenzsektor im IT-Bereich.

Ein Programm, das es den Wirtschaftsakteuren ermöglichen soll, die neuen Dienste von morgen zu erfinden und zu entwickeln.

Offene Daten der Schweizer Verwaltung