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OASSIS, Crissier (VD)

Menschen gestalten die Zukunft eines modernen Quartiers

Inmitten eines eher kargen und industriellen Gebiets von Crissier entsteht eine Oase. Das Quartier OASSIS verspricht viel Lebensqualität und Lebensfreude. Wir wollten erfahren, wie diese Versprechungen umgesetzt werden und was der Mensch dabei für eine Rolle spielt. 

OASSIS, Crissier (VD)

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Stefano Ginella ist Asset Manager bei Patrimonium SA und Projektleiter von OASSIS. Sein neues Büro befindet sich im ersten realisierten Gebäude des Areals.

Stefano Ginella und sein Team verfolgen die Vision, OASSIS zu einem durchmischten Quartier zu machen. Unterschiedliche Generationen werden auf dem Areal wohnen und verschiedene Dienstleistungen, Läden sowie Büros bringen die unterschiedlichsten Menschen zusammen. Zudem sind Aktivitäten und ein Community Building vorgesehen, von denen alle profitieren werden.

Trotz exzellenter Planung weiss Ginella jedoch, dass der Erfolg eines Areals am Ende in den Händen der Menschen liegt, die das Quartier beleben werden. Sie sollen sich bei sich zuhause wohlfühlen und die vielen Möglichkeiten auf dem Areal nutzen können.

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Aude Héron ist Diplomlandwirtin und Mitglied im Verein «Légumes Perchés». Mit ihrem Team will sie auf den Dächern von OASSIS Gemüsegärten anlegen.

Auf OASSIS spielt die Nachhaltigkeit eine grosse Rolle. Aude Héron will mit ihrem Team dabei helfen, den Bewohnerinnen und Bewohnern die Landwirtschaft und die Produktion vom eigenen Gemüse näher zu bringen. Sie weiss aber auch, dass das Element «Mensch» eine zentrale Rolle spielen muss. Die Dynamik zwischen den Bewohnern wird für sie wichtig sein, denn es geht vor allem darum, dass die Menschen voneinander lernen, miteinander neue Ideen verfolgen und Teil dieses Areals werden: Das gehöre zu einer guten Nachbarschaft. Eine klare und offene Kommunikation sei der Erfolgsfaktor, damit alles funktioniert.  

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Olivier Meyer ist verantwortlicher Direktor für Technik und Bau bei Patrimonium SA. Er begleitete das Projekt OASSIS seit seiner Entstehung.  

Für Olivier Meyer ist OASSIS wie ein «Baby»: Er hat es auf die Welt kommen sehen, hat es in seinem Wachstum begleitet, und freut sich nun, es «loszulassen». Diese grosse Verantwortung hat er nicht alleine getragen - im Projekt sind nämlich knapp 30 Personen involviert. Dabei weiss Meyer, wie wichtig die Kommunikation und die Geduld sind.  

Für OASSIS wünscht sich Meyer, dass sich die Leute mit dem Areal identifizieren können und sich zuhause fühlen. Eine gute Nachbarschaft, in der man viel miteinander kommuniziert und durch die man sich als Teil des Quartiers sieht, sei dabei sehr wichtig.