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Life Balance: Mehr Balance

Die Arbeitswelt wandelt sich. Die stetige technologische Entwicklung und die Digitalisierung verändern, wie wir denken und zusammenarbeiten. Berufliches Engagement und persönliche Entwicklung sind längst keine getrennten Bereiche mehr. Sie gehören ebenso zu einem ausgewogenen Arbeitsklima wie Redefreiheit, Feedback-Kultur, Mitverantwortung, Austausch, Förderung der Eigeninitiative und Spass an der Arbeit. Damit stösst auch das klassische Prinzip der Work-Life-Balance an seine Grenzen.

Erfahren Sie, wie unsere Mitarbeitenden diese Grenzen neu definiert haben. 

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Deborah Mischler: «Musik ist für mich pures Lebensgefühl.»


Wenn Deborah Mischler ihre Songs aussucht, zählt für sie das Gefühl: «Die Lieder, die ich singe, müssen etwas in mir zum Klingen bringen.» Und das, was sie dem Publikum mit ihrer Stimme vermittelt, ist mehr als beachtlich. Das beweist auch das begeisterte Echo, das die Sängerin bei ihren Konzerten empfängt.

Deborah Mischler stammt aus einer musikalischen Familie: Bereits ihre Grosseltern waren Musiker, und so war sie schon immer von Musik und Musikern umgeben. Ihre ersten Schritte als Sängerin machte sie als Teenie in einer Schülerband. Dann ging alles Schlag auf Schlag. Inzwischen gibt sie mit ihrer Band regelmässig Konzerte. Diese begeistert mit einem Mix aus Blues, Jazz und französischen Chansons. Vor grossem Publikum zu singen ist für sie noch immer eine Herausforderung. Aber steht sie einmal auf der Bühne, ist die Anspannung schnell passé: «Wenn ich singe, vergesse ich alles um mich herum. Musik ist für mich alles. Aus ihr schöpfe ich meine Energie. Hätte ich sie nicht, wäre ich nicht dieselbe.»

In der Direktion Technik von Losinger Marazzi arbeitet Deborah Mischler seit September 2015.

Aktuelle Termine finden Sie hier.

 
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Vor fünf Jahren stellte sich Pierre Lembert folgende Frage: Mit welcher innovativen Lösung könnte er die Artenvielfalt in seinem Garten vergrössern? 

 

Nachdem er den Film «Tomorrow» gesehen hat, erkennt er, dass die Rückkehr zu einem naturverbundeneren Leben durchaus möglich ist. Besonders gefällt ihm die von der natürlichen Ökologie und Tradition inspirierte Permakultur. Er beginnt zu lesen, sich zu informieren. Um die besagten Systeme in seinem Garten anzuwenden, meldet ihn seine Frau zu einer Ausbildung an. Und immer wenn er Zeit findet, macht er sich bezüglich neu durchgeführten Versuchen und Tests auf der ganzen Welt kundig.

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Kultivierung seines Gartens

In fünf Jahren hat sich sein Garten sehr verändert. Der Rasen ist einem Gemüsegarten, Obstbäumen, Hühnern, Blumenbeeten und einem Kompost gewichen ... Und siehe da, es funktioniert: «Die Artenvielfalt ist gross. Ein Igel hat sich im Garten niedergelassen und wir haben viel mehr Bienen als vorher. Die Erde ist nährstoffreicher geworden und die Anzahl der Regenwürmer ist gestiegen.» Pierre Lembert setzt in seinem Garten auf einen sich selbst bedingenden Kreislauf. Die Hühnerstreu verteilt er um die Pflanzen herum, im Winter dienen Sonnenblumenkerne zur Fütterung von Vögeln, und hausgemachter Brennnesseldünger wird zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt. Der neugierige und technikbegeisterte Pierre Lembert testet nun verschiedenste Anbauformen. «In diesem Jahr versuche ich, Erdbeeren auf Paletten zu pflanzen und einen Kartoffelturm zu bauen.» Jedes Jahr wird der Gemüsegarten dichter und es gibt Neues zu beobachten.

 

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Ein neues Lebensgleichgewicht

Pierre Lembert fühlt sich durch seine neue Leidenschaft wie verwandelt. Die Stunden, die er jedes Wochenende in seinem Garten verbringt, verhelfen ihm zu mehr Ruhe und Gelassenheit. Aber das Wichtigste sind für ihn die gemeinsamen Werte, die damit verknüpft sind. Das gemeinschaftliche Essen von Früchten und Gemüse aus dem Garten mit seiner Familie. Das Teilen seiner Ernte mit Bekannten. Der Austausch von Saatgut mit anderen begeisterten Gärtnern.

Heute ist für Pierre Lembert die Permakultur der perfekte Weg. Er ist überzeugt: Dieser Ansatz, bei dem alles miteinander verknüpft wird, ist für die Entwicklung ökologisch nachhaltiger Stadtviertel unerlässlich.