Medienmitteilung

Burgernziel in Bern wird zu neuem Leben erweckt

Veröffentlicht am 21.08.2020

Gut Ding will Weile haben. Nach einer längeren Vorbereitungszeit kommt in der Stadt Bern das Wohnbauprojekt «Läbe im Burgereziel» in die Phase der Umsetzung. Heute Nachmittag erfolgte der Spatenstich.

Stefan Dürig, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Gebäudeversicherung Bern (GVB), freut sich sichtlich: « Dass wir heute hier sind, bedeutet, dass ein visionäres Projekt endlich in die Tat umgesetzt wird! Für uns ein klares Vorzeigebeispiel für nachhaltiges Bauen, das die hohen Anforderungen erfüllt, welche wir an unsere Bauprojekte haben.» Auch Kathrin Sommer, Präsidentin der Wohnbaugenossenschaft ACHT Bern (wbg8), freut sich: « 2013 wurde die wbg8 mit dem Ziel gegründet, mehr gemeinnützigen Wohnraum zu schaffen. Mit Fertigstellung dieser Überbauung kommen wir diesem Ziel einen grossen Schritt näher.»

Die GVB und die wbg8 rechnen mit einer Bauphase von etwa zwei Jahren. Das Areal wird nach dem Standard «Minergie-Eco» errichtet und wurde bereits als 2000-Watt-Areal zertifiziert. Es wird über Solarpanels und Erdsonden verfügen und komplett CO2-neutral beheizt werden. Ausgeführt wird das Bauprojekt von der Losinger Marazzi AG. Deren CEO Pascal Bärtschi ist stolz, dieses nachhaltige Projekt als Entwicklerin und Totalunternehmerin zu realisieren: « Das Projekt ‘Läbe im Burgereziel’ ist für uns ein Vorzeigebeispiel dafür, wie Areale am Ende eines Nutzungszyklus wieder aufgewertet werden können.» Das sieht auch Stadtpräsident Alec von Graffenried so und lobt: « Die geplante Überbauung steht vollumfänglich im Einklang mit dem Stadtentwicklungskonzept STEK 2016, welches eine Siedlungsentwicklung nach innen durch bauliche Verdichtungen priorisiert.»

Das Wohnbauprojekt «Läbe im Burgereziel» umfasst 101 Wohnungen, eine Kindertagesstätte, eine Basisstufe, ein Quartierrestaurant, das Büro der Quartiervertretung Quav4, eine Migros-Filiale sowie weitere Läden. Ein Drittel des Wohnraums ist für das gemeinnützige Wohnen reserviert. Die Baukosten werden mit 70 Millionen Franken veranschlagt, Bezugstermin ist voraussichtlich der 1. November 2022.

bureaux Losinger Marazzi 2026 54

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