Medienmitteilung
Christ & Gantenbein gewinnen Studienauftrag Nidfeld Luzern Süd
Losinger Marazzi und Coop Immobilien entwickeln mit dem NIDFELD in Luzern Süd ein neues, lebendiges, nachhaltiges und vernetztes Quartier. Die Bebauung soll ab 2021 rund 500 Wohnungen, attraktive Büro- und Dienstleistungsflächen sowie ein AquafitGesundheitszentrum mit Hotel bieten. Dafür wurde im November 2016 ein Studienauftrag lanciert. Das Team Christ & Gantenbein Architekten aus Basel überzeugte die Jury unter anderem mit virtuoser Architektur, wohldimensionierten Freiräumen sowie einem vielseitigen Angebot an unterschiedlichsten Wohnungen.
Das aktuell brach liegende NIDFELD soll zum pulsierenden Mittelpunkt von „Luzern Süd“ werden: die Nähe zur Stadt wie auch zu den umliegenden Ausflugs- und Naherholungsgebieten sowie innovative Mobilitäts- und Energiekonzepte sollen für eine einzigartige urbane Identität mit nachhaltigem Charakter sorgen. Mit dem Ziel, für seine künftigen Bewohnerinnen und Bewohner einen modernen, selbstbewussten und zukunftsorientierten Ort mit hoher Lebens- und Arbeitsqualität zu einem attraktiven Preis zu schaffen.
Studienauftrag mit ambitionierten Zielen
Die Anforderungen an die sechs zur einstufigen, nicht anonymen Projektstudie eingeladenen Teams waren ebenso anspruchsvoll wie komplex: neben hohen ökologischen und energetischen Ansprüche (2000-WattAreal), sollen vielfältige Freiräume geschaffen werden. Eine einzigartige Architektur soll zudem innen weiterführen, was sie aussen verspricht. Ein charakteristisches Hochhaus soll künftig zudem die Identität des urbanen Quartiers prägen und einen einmaligen Blick auf See und Berge eröffnen. Für alle Teams war es dementsprechend schwierig, die komplexen Vorgaben zu erfüllen. Ein neunköpfiges Fachgremium beurteilte unter anderem städtebauliche Aspekte, Architektur, Markttauglichkeit und Qualität, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit, Lärmschutz etc. Schliesslich überzeugte das Projekt des Teams Christ & Gantenbein aus Basel die Jury am meisten. Manuel Schneider, Losinger Marazzi, fasst den einstimmigen Entscheid zusammen: „Die Faszination des Entwurfs liegt in der überzeugenden und klar formulierten städtebaulichen Grossform mit ihren Hofabfolgen, welche die Transformation der heutigen Brache in ein künftiges urbanes Quartier glaubhaft aufzeigt.“
Virtuoses Siegerprojekt mit Weitblick
Das Projekt überzeugte mit weiteren Stärken: Mit einem prägnanten und gleichzeitig differenziert ausgebildeten städtebaulichen Bebauungsvorschlag gelingt eine optimale Integration des geplanten Gewerbebaus „Prodega-Transgourmet“. Das Aufbrechen der ringförmigen Gesamtfigur, die aus verschieden tiefen Gebäudekörpern besteht, ermöglicht eine Aufteilung der Hochbauten in verschiedene Bauetappen unterschiedlicher Grösse. Eine interessante Mischung aus durchlässigen Gewerbe- und Ateliereinheiten, Zugangssituationen und Hochparterrewohnungen verspricht attraktive, lebendige sowie identitätsstiftende Räume, die den Ansprüchen einer urbanen Bewohnerschaft gerecht werden. Das architektonische Konzept führt zu einem stimmigen, vielseitigen Angebot an unterschiedlichsten Wohnungen mit einzigartigen Grundrissen und Weitblick. Der helle Backstein verleiht den Gebäuden zudem eine willkommene Robustheit und strahlt gleichzeitig eine zeitlose Eleganz aus. Während der kommenden Überarbeitungsphase werden gewisse Anpassungen nötig sein, um alle gesteckten Ziele zu erreichen.

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