Medienmitteilung
Start zur dritten Etappe von Greencity
Mit dem Startschuss für das Gebäude Pergamin II hat gestern im nachhaltigen Stadtquartier Greencity in Zürich Süd der Bau der dritten Etappe begonnen. Diese besteht aus drei Bürogebäuden, einem Hotel und der öffentlichen Schule. Die zweite Etappe geht ihrer Vollendung entgegen. Die erste Etappe ist bereits vollständig bezogen – zurzeit leben bereits rund 1000 Menschen in Greencity.
Losinger Marazzi realisiert das Bürogebäude Pergamin II als Totalunternehmerin für die Investorin CSA Real Estate Switzerland (CSA RES), eine Anlagegruppe der Credit Suisse Anlagestiftung. Das Gewerbeund Dienstleistungsgebäude bietet ca. 12’000 m2 Hauptnutzfläche und liegt am nördlichen Kopf des Quartiers. Es wurde vom Pariser Architekturbüro Architecture-Studio konzipiert und erfüllt die Vorgaben des internationalen Labels LEED Core & Shell in Platinum. Der Name des Gebäudes, eine Papiersorte, erinnert an die Vergangenheit des Areals als Standort der Sihl Papierfabrik.
Die Ankermieterin von Pergamin II steht bereits fest: Auf ca. 7250 m2 (ca. 60% der Fläche) wird die Organisation der Arbeitswelt Gesundheit Zürich (OdA-G-ZH) mit einem Kurszentrum für die überbetrieblichen Kurse der Gesundheitsbranche und ihrer Höheren Fachschule für Intensiv-, Notfall- und Anästhesiepflege (Z-INA) einziehen. Rund 700 Studierende werden ab Anfang 2020 im neuen Gebäude berufsspezifische und praxisorientierte Aus- und Weiterbildungen absolvieren. Insgesamt stehen 35 Klassenzimmer mit Betten sowie eine Aula mit rund 120 Plätzen zur Verfügung. Eine wesentliche Rolle bei der Ansiedlung von OdA-G-ZH spielte neben der Anlagegruppe CSA RES auch CSL Immobilien.
Dritte Etappe nimmt Form an
Zusammen mit Pergamin I (rund 15'000 m2 Nutzungsfläche) bildet Pergamin II das Eingangstor zu Greencity von der Zürcher Innenstadt her. Beide Gebäude verfügen über elf Geschosse und sind rund 40 Meter hoch. Kurz nach dem Baubeginn von Pergamin II werden die Bagger auch mit dem Aushub für das siebenstöckige Gebäude Ingres beginnen. In diesem wird die deutsche MEININGER Gruppe ihr erstes Hotel in der Schweiz eröffnen. Das Hotel wird über rund 170 Zimmer und circa 600 Betten verfügen. Der Entwurf zu Ingres stammt vom renommierten Zürcher Architekturbüro Gigon/Guyer. Der bis zu 3000 Arbeitsplätze fassende Dienstleistungscluster von Greencity wird vom Gebäude Vergé von JSWD Architekten, Köln, mit rund 17'000 m2 Hauptnutzfläche komplettiert. Das Thema Health&Care wird in der dritten Etappe einen Schwerpunkt darstellen. Zusätzlich zur OdA-G-ZH zeichnen sich Schlüsselmieter und -nutzungen aus den Bereichen medizinisches Consulting und Rehabilitation/Fitness ab.
Ebenfalls zur dritten Etappe gehört die öffentliche Primarschule, welche die Stadt Zürich bis 2023 auf der Basis eines von Studio Burkhardt, Zürich, und Pirmin Jung Holzbauingenieure AG, Rain, gewonnenen Architekturwettbewerbs realisiert.
Spinnerei: Bezug im Sommer 2018
Die zweite Etappe von Greencity geht zurzeit ihrer Fertigstellung entgegen. Ab Sommer 2018 werden die Eigentumswohnungen in der Spinnerei bezogen. Das Stockwerkeigentum im Gebäude Wolo wird im Herbst 2018 bezugsbereit sein, die Mietwohnungen folgen Anfang 2019. Im Tuchmacherhof werden die Eigentumswohnungen Ende 2019 fertiggestellt sein, die Mietwohnungen Anfang 2020. Bereits vollständig bezogen ist die erste Etappe mit ihren fünf Wohngebäuden. Aktuell leben bereits rund 1000 Menschen in Greencity.
Stimmen zum Baubeginn für Pergamin II
Philippe Bernard, Leiter Region Nordost, Losinger Marazzi AG; „Die dritte Etappe bringt die Arbeitswelt nach Greencity und vollendet die Entwicklung zu einem durchmischten und nachhaltigen Quartier.“
Andreas Roth, Produktmanager der Anlagegruppe CSA RES: „Das zukunftsorientierte Projekt ergänzt unser Immobilienportfolio optimal und entspricht der Nachhaltigkeitsstrategie der Anlagegruppe CSA RES.“
Heidi Berger, Geschäftsführerin OdA-G ZH: „Pergamin II und Greencity sind für die OdA-G-ZH ideal. Das Gebäude bietet Studierenden und Lehrpersonen ein zukunftsorientiertes Umfeld, und Greencity entwickelt sich immer mehr zu einem vielseitigen Quartier.“