Direkt beim RBS-Bahnhof Worblaufen entsteht mit dem Metropark ein nachhaltiger und zukunftsorientierter urbaner Lebens- und Arbeitsraum. Doch wie könnte das Leben dort ab 2027 aussehen? Mit dieser Frage haben sich die Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse des Oberstufenzentrums Ittigen in den vergangenen Wochen intensiv auseinandergesetzt. Das kreative Ergebnis schmückt nun den Bauzaun und kann noch bis voraussichtlich Anfang 2027 bewundert werden.
Wo heute noch gebaut wird, entsteht morgen ein Ort zum Wohnen, Arbeiten und Begegnen mit 55 Mietwohnungen und rund 7000 m2 Gewerbe- und Dienstleistungsflächen. Direkt beim Bahnhof Worblaufen in der Gemeinde Ittigen gelegen, verbindet der Metropark urbanes Leben mit naturnahem Umfeld.
Wie könnte der Alltag im neuen Quartier künftig aussehen? Welche Menschen treffen sich hier? Wie bewegen sie sich fort? Diese und weiteren Fragen hat sich die 7. Klasse des Oberstufenzentrums Ittigen in den vergangenen Wochen gestellt. Die ebenso spannende wie herausfordernde Aufgabe für die 21 Schülerinnen und Schüler im Alter von 13 und 14 Jahren: Einen rund 60 m² grossen Abschnitt des Bauzauns unter dem Motto «Wie stellt ihr euch das Leben im Metropark vor?» gestalten.
Der rund zwei Meter hohe Zaunabschnitt der sowohl im Vorbeigehen als auch vom Zug aus gut sichtbar ist, wird an drei Halbtagen in der zweiten Maihälfte bemalt. Dabei entstanden auf blauem Hintergrund vielfältige Sujets mit Menschen verschiedener Generationen, Tieren und Pflanzen. Auch die nahegelegene Aare und verschiedene Freizeitaktivitäten sind zentrale Elemente, ebenso wie verschiedene Fortbewegungsarten vom öffentlichen Verkehr bis zum Fuss- und Veloverkehr. So entwickelte sich der Bauzaun zur temporären Galerie und gleichzeitig zur Bühne für die Zukunftsvorstellungen der Schülerinnen und Schüler. Ergänzend zu ihren kreativen Aktivitäten gewannen die Jugendlichen bei einer Baustellenbesichtigung spannende Einblicke in die Entstehung des neuen Quartiers – und in eine mögliche berufliche Zukunft.
«Die kreative Arbeit hat mir grossen Spass gemacht und die Baustellenführung fand ich sehr interessant», erzählt Debora, Schülerin der 7. Klasse des Oberstufenzentrums Ittigen. Und Nikolay ergänzt: «Jedes Mal erfüllt es mich nun mit Stolz, wenn ich im Zug in Worblaufen vorbeifahre und weiss, dass ich an diesem Gemälde beteiligt war.».
«Der Metropark steht für eine moderne und lebenswerte Quartierentwicklung. Es freut uns besonders, dass die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Zukunftsbilder kreativ in das Projekt eingebracht haben», sagt Rolf Lüscher, Geschäftsführer der Futura Vorsorge.
Ein neuer Bahnhofplatz mit Mehrwert für alle
In einer ersten Etappe umfasst der Metropark die drei Neubauten METRO 1, METRO 2 und METRO 3. Zwischen den Gebäuden und der Worblaufenstrasse entsteht ein neuer Bahnhofplatz, der den direkten Zugang zum Bahnhof optimiert und als attraktiver Begegnungsort für die Bevölkerung gestaltet wird. Die neu angelegten Aussenräume verbinden die Gebäude zu einem lebendigen Ensemble und schaffen Aufenthaltsqualität im Alltag. Gleichzeitig entstehen zusätzlicher Wohnraum sowie neue Verkaufs- und Gewerbeflächen. Der Investor Regionalverkehr Bern-Solothurn RBS wird im Bürogebäude METRO 1 seinen Hauptsitz einrichten. «Wir freuen uns, Teil dieser modernen Umgebung mit urbanem Flair zu sein. Die hervorragende Erreichbarkeit am Standort ist für uns als Bahn- und Busunternehmen zentral, und wir stellen sie gleich selbst sicher. Gleichzeitig bieten wir attraktive Arbeitsplätze in einem modernen Umfeld», sagt Gianluca Castorina, Leiter Hochbau und Liegenschaften RBS.
In einer zweiten Etappe folgen die Sanierung und Aufstockung des bestehenden Hochhauses, des sogenannten Metrohauses. Vorgesehen sind Büroflächen auf fünf Geschossen, Gewerbe- und Verkaufsflächen in den Sockelgeschossen sowie rund 160 weitere Wohnungen.
Engagement für einen nachhaltigen Arbeits- und Lebensraum
Losinger Maarazzi realisiert mit dem Aarerain und dem Metropark parallel zwei Quartiere in unmittelbarer Nähe zueinander. Die beiden Projekte stehen exemplarisch für eine zukunftsorientierte Quartierentwicklung, die Nachhaltigkeit und Klimaresilienz mit Qualität und gesellschaftlichem Mehrwert verbindet. Das Plusenergie-Quartier (PEQ) Aarerain produziert mehr Energie als es verbraucht, und setzt damit neue Massstäbe im klimafreundlichen Bauen. Es kombiniert naturnahes Wohnen mit grosszügigen Grünräumen und schafft damit eine hohe Aufenthalts- und Lebensqualität. Auch der Metropark folgt diesem nachhaltigen Ansatz unter anderem mit Holzfassaden, dem Minergie-P-Standard der beiden Wohngebäude sowie neuen attraktiven Spiel- und Grünflächen im nördlichen Bereich des Areals. Begehbare Dachgeschosse schaffen darüber hinaus Raum zum Verweilen und eröffnen neue Perspektiven für die künftigen Mieterinnen und Mieter. Die nahegelegene Aare mit ihren Uferwegen erweitert das Freizeitangebot für die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner beider Quartiere zusätzlich.
«Aarerain und Metropark sind zwei weitere Projekte, die unser Engagement für nachhaltigen und zukunftsfähigen Lebensraum veranschaulichen und unsere Vision einer klimaresilienten, lebenswerten Zukunft für alle verkörpern»
Marco Grolimund, Leiter Niederlassung Bern von Losinger Marazzi
Beide Projekte zeigen eindrücklich auf, wie durch innovative Energiekonzepte, durchdachte Architektur und die Verbindung von Wohnen, Arbeiten und Freiraum langfristig wertvolle Lebensräume entstehen, die sowohl ökologisch als auch sozial überzeugen.
Das Projekt Metropark O (1. Etappe) in Zahlen
- 55 Mietwohnungen (1.5 bis 4.5 Zimmer)
- 5700 m2 Bürofläche
- 1000 m2 Verkaufsfläche
- 340 m2 Gewerbefläche
- Baustart: Q4/2024
- geplante Fertigstellung: Ende 2027
Das Projekt Aarerain in Zahlen
- 189 Mietwohnungen (1.5 bis 4.5 Zimmer)
- 200 m² Gewerbefläche
- Baustart: 2023
- Fertigstellung: Ende 2026